Systemreparaturdatenträger erstellen für Windows 8!

By | 9. Oktober 2013

Windows 8 läuft sehr zuverlässig, das geht praktisch aus allen bisher veröffentlichten Nutzerberichten und Tests auf Fachportalen seit 2012 hervor. Doch jedes Programm kann einmal haken, auch durch eine versehentlich heruntergeladene Schadsoftware. Erfahrene Nutzer wissen dies und wünschen grundsätzlich einen Systemreparaturdatenträger zu besitzen. Wer Windows 8 auf einer physischen DVD bezogen hat, nutzt diese zur Systemreparatur, ansonsten kommen das Brennen einer Wiederherstellungs-CD oder ein USB-Stick infrage.

Wann wird der Systemreparaturdatenträger benötigt?

Windows 8 kann beim Start ruckeln, dann gibt es die Möglichkeit, über erweiterte Startoptionen die unterschiedlichen Reparatur- und Wartungsfunktionen zu aktivieren. Diese Funktionen liegen auf der Festplatte und funktionieren bei einem echten Systemcrash meist nicht mehr. Nun gibt es die beiden Optionen der Installations-DVD, die nicht jeder User besitzt (weil beispielsweise ein Endgerät mit fertig installiertem Programm gekauft wurde), oder den Einsatz der Systemreparaturdatenträger als Wiederherstellungs-CD oder USB-Stick.

Das Vorgängerprogramm Windows 7 bietet über die Systemsteuerung die Erstellung der gewünschten Systemreparaturdatenträger an, und zwar als bootfähige Wiederherstellungs-CD, welche die Reparaturtools enthält und von der aus das System neu gestartet wird. In der Windows 8 Systemsteuerung ist diese Option zunächst nicht zu sehen, sie existiert aber nach wie vor. Microsoft hielt sie wohl für nicht so wichtig und hat auf die deutliche Kennzeichnung des Menüpunktes verzichtet.

Nutzer können in ihrer App-Suche „recdisc“ eingeben, um die Funktion aufzurufen, die als „recdisc.exe“ erscheint. Nach dem Anklicken startet ein Dienstprogramm, das Nutzern von Windows 7 bekannt sein dürfte und das für die Wiederherstellungs-CD sowohl echte als auch emulierte Brenner unterstützt. Wer einen USB-Stick beschreiben will, gibt in eine mit Administratorrechten gestartete Kommandozeile den Befehl ‚recoverydrive‘ ein und wird durch das Programm geführt.

ISO-Datei per Download

Gerade für die 64-Bit-Version von Windows 8 wird die ISO-Datei für den Systemreparaturdatenträger kostenlos zum Download angeboten. Die Nutzer müssen natürlich einen Systemwiederherstellungspunkt kennen. Nach dem Herunterladen der ISO-Datei kann die Wiederherstellungs-CD gebrannt oder der USB-Stick beschrieben werden. Sollte ein Crash passieren, führen CD oder USB-Stick nach dem Booten den Nutzer Schritt für Schritt zur fertigen Installation inklusive der nötige Reparaturanweisungen. Achtung! 32-Bit-Versionen sind kaum zu finden, doch die ISO-Datei für 64 Bit ist auf diese optimiert, könnte also bei einem 32 Bit System auch funktionieren.

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