Antiviren-Software auf der Suche nach dem digitalen Schnupfen

By | 10. August 2016

Antiviren-Software auf der Suche nach dem digitalen Schnupfen

Ein Antivirusprogramm gehört mittlerweile zur Standardsoftware für jeden PC oder Laptop. Vereinzelt gibt es sie auch für mobile Endgeräte wie Tablet oder Smartphone, doch was machen die Tools genau und worauf sollte bei der Anschaffung einer Software geachtet werden? Das Angebot ist mittlerweile so groß, dass es für den durchschnittlichen Benutzer immer schwieriger wird, ein gutes Programm zu finden, das vor Schadsoftware schützt. Bei der Anschaffung sollte jedoch auf einige Features geachtet werden, die sowohl kostenpflichtige als auch kostenlose Tools haben sollten.


Schützt euch mit Antivirusprogrammen
security-265130_640Die wichtigste Aufgabe eines Antivirusprogramms ist das Aufspüren, beseitigen oder blockieren von Dateien bzw. Programmen, die dem Computer oder Benutzer schaden. Neben den Viren sollte das Programm auch Würmer oder Trojanische Pferde enttarnen. Die angebotenen Tools erkennen diese meist anhand von bestimmten Signaturen oder nutzen heuristische Methoden, um nach allgemeinen Merkmalen zu suchen, die derartige Schadsoftware aufweist.

Antiviren-Software – gut, aber nicht perfekt!
Damit die Entscheidung etwas einfacher gemacht wird, werden beispielsweise auf verschiedenen Portalen die Antivirus-Programme verglichen. Von Vorteil ist es, wenn das Programm über einen Echtzeitscanner verfügt. Dies bedeutet, dass sobald eine verdächtige Datei gefunden wurde, die etwa gerade heruntergeladen wird, das Programm sofort Alarm schlägt. Fast alle Tools können auch komprimierte Dateien auf Schadsoftware überprüfen, was von Vorteil ist, da sich hier gerne Trojaner oder andere Programme, die Schaden verursachen können, darin verstecken. Daneben sind die einzelnen Programme noch mit Extras wie etwa einem Spamschutz ausgestattet oder Dateien in einer Cloud abgelegt wurden, werden ebenfalls automatisch mitgescannt.

Vor- und Nachteile von Antiviren-Software
Je nach Hersteller ist die Erkennungsrate von Schadsoftware sehr hoch, wobei hier auch der Benutzer gefragt ist, der seine Tools regelmäßig aktualisieren muss, damit das Programm Bescheid weiß, falls es Viren mit neuen Signaturen gibt. Es gibt zahlreiche Tools, die kostenlos sind, jedoch nur einen minimalen Schutz bieten. Allerdings ist dies besser als nichts, denn ohne ein Antivirusprogramm ist das Gerät schutzlos jeglicher Schadsoftware ausgeliefert. Die PCs sind mittlerweile so leistungsstark, dass sich Tools mit Echtzeitscanner kaum bis gar nicht auf die Performance auswirken. Lediglich bei schwächeren Endgeräten oder Cloud-Anwendungen sollte darauf geachtet werden, dass die Leistung durch den Scann-Vorgang nicht beeinträchtigt wird.

Probleme machen oft nur Virenscanner, die einen sehr guten Schutz bieten.

Diese schlagen häufig Alarm, selbst wenn vertrauenswürdige Software installiert wird. Ein Antivirusprogramm ist Pflicht auf jedem PC. Das Angebot ist mittlerweile so groß, dass jeder einen geeigneten Scanner für sein Nutzerverhalten findet. Allerdings bietet kein Programm einen 100%igen Schutz, da auf Viren immer nur reagiert werden kann.

 

Weitere beliebte Artikel zu ähnlichen Themen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.