Stromimpulse beschreiben Festplatten der Zukunft

By | 27. Dezember 2010

Speichermedien werden in Zukunft weitaus kompakter und präziser. Magnetische Informationen werden durch elektrische Ströme direkt in Materialien eingeschrieben.

In der Fachzeitschrift „Science“ berichten Physiker der TU München und der Universität zu Köln, dass man im Inneren von Mangansilizium Magnetwirbel mit winzig kleinen Stromstößen beeinflussen kann. Die Verbindung von Silizium und Mangan weisen eine eigenartige magnetische Eigenschaften auf. Die Forschergruppe um Christian Pfleiderer und Achim Rosch haben dies bereits im Vorjahr entdeckt.

Ähnlich wie bei einem Wasserwirbel verlaufen die Feldlinien im Kreis. Die Wirbel im Mangansilizium sind nebeneinander angeordnet. Die Wissenschaftler haben jetzt den Beweis geliefert, dass bereits winzige Impulse von elektrischem Strom die Magnetwirbel beeinflussen. Zuvor glaubte man, dass unhandlich große Stromstöße dafür nötig seien. Bis die neue Erfindung ausgereift ist, wird es noch eine Weile dauern. IBM zeigte bereits jetzt großes Interesse an der Forschung.

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