Playstation – Geohot muss komplette IT-Ausrüstung abgeben

By | 30. Januar 2011

Sony hat vor Gericht einen Sieg in der ersten Runde gegen Geohot erzielen können. Der Hacker „Geohot“ muss seine komplette IT-Ausrüstung vom Rechner bis zum USB-Stick den Sony-Anwälten zur Verfügung stellen.

Der umstrittene Hacker der sich „Geohot“ nennt, hatte es in der Vergangenheit geschafft den Sicherheitsmechanismus von Sony Playstation 3 zu knacken. Mit entsprechenden Tools ist es damit möglich den Kopierschutz der Konsole zu umgehen um gefälschte Spiele spielen zu können. Den Hack hatte Geohot auf seine persönliche Webseite für die Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Sony Computer Entertainment of America (SCEA) hatte daraufhin Klage eingereicht. Laut einem Gerichtsbeschluss darf Geohot keine weiteren Informationen mehr über die Sicherheitssysteme von Playstation 3 veröffentlichen. Innerhalb von 10 Tagen muss Geohot seine komplette IT-Ausrüstung den Sony-Anwälten überreichen. Laut Richter liegen bereits ausreichende Beweismittel vor die belegen, dass Geohot gegen den Digital Millennium Copyright Act verstoßen hat.

Aber auch ohne Geohot scheinen andere Hacker keine Probleme damit zu haben den Sicherheitsmechanismus zu knacken. Am 27. Januar 2011 brachte Sony wieder ein Firmwareupdate für die Playstation 3 heraus um auf Version 3.56 zu aktualisieren. Nur wenige Stunden später schaffte es ein Hacker unter dem Pseudonym „KaKaRoTo“ den Sicherheitsmechanismus erneut zu entschlüsseln.

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