Traumjob ade: 11 Illusionen, von denen sich Berufseinsteiger lösen sollten!

By | 5. Oktober 2013

Der Job, in dem Sie demnächst durchstarten, ist Ihr Traumjob? Oder Sie hoffen, dass Ihnen Ihre Anstellung dazu verhilft, in einigen Jahren einen Posten in Ihrem Traumjob zu ergattern? Ambitionen sind etwas Tolles, und Ihr Engagement sollten Sie sich bewahren. Es wird Ihnen in der Arbeitswelt sicher helfen. Doch seien Sie vorsichtig bei den Annahmen über den Traumjob. Vorstellung und Wirklichkeit können weit auseinanderklaffen …

1.) Ich werde schnell reich.
Wenn Sie das denken, haben Sie womöglich Jura oder BWL studiert und glauben noch immer an das Ammenmärchen von Einstiegsgehältern, mit denen Sie Reichensteuer zahlen müssten. Vergessen Sie diese Märchen. Willkommen in der Realität.

2.) Ich werde schnell die Karriereleiter hinaufsteigen.
Das denken alle. Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass auf einer Leiter nur begrenzter Platz für all die Aufstiegswilligen herrscht? Immer schön der Reihe nach!

3.) Mein Ansehen wird bei allen meinen Freunden steigen.
Wenn Sie der Einzige in Ihrer Clique sind, der überhaupt einen Job hat, ja. Ansonsten: Nein. Sehr gute Freunde machen Ihre „Wertigkeit“ nicht von Ihrer Arbeit abhängig. Alle anderen interessieren sich womöglich nicht allzu brennend für Ihren Job. Jeder hat eigene Lebensthemen.

4.) Mein Job ist so spannend, dass sich alle Freunde dafür interessieren werden.
Siehe oben.

5.) Mein Job ist unglaublich abwechslungsreich.
Das mag sein. Solange, bis die Routine sich einschleicht.

6.) Ich werde mit diesem Job alt.
Unwahrscheinlich.

7.) Wenn ich hart genug arbeite, werde ich eines Tages meinen Traumjob bekommen.
Harte Arbeit wird von verschiedenen Dingen übertrumpft: Beziehungen, Eigenwerbung, Zufall.

8.) Es gibt Teams, in denen alle miteinander klar kommen.
Ja, zum Beispiel am Wochenende, wenn jeder seiner Wege geht.

9.) Chefs und Mitarbeiter können auf Augenhöhe agieren.
Jein. Ja beim Kickern oder beim Meckern über den Straßenlärm, das Wetter, die Konjunktur. Nein bei quasi allem anderen. Der Chef ist der Chef.

10.) Mein Unternehmen ist auf mich angewiesen.
Jeder ist ersetzbar.

11.) Mein Traumjob existiert.
Sind Sie sicher? Wenn Sie das wirklich glauben, gibt es viele Menschen, die Sie beneiden. Und viele Enttäuschte, die Sie darauf hinweisen möchten, dass Sie falsch liegen. Finden Sie selbst heraus, ob Ihre Annahme stimmt.

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