Tipps gegen Redeangst – mentales Training!

By | 3. Oktober 2013

Bereits in der Schule werden Referate gehalten, um mit den Schülern das Halten von Vorträgen vor größeren Menschenmengen zu üben. Dabei sollen die Schüler lernen, dass Nervosität zu einem guten Vortrag dazu gehört, denn das Adrenalin, das durch die Aufregung freigesetzt wird sorgt dafür, dass der Schüler sein bestes gibt. Doch was ist, wenn diese Nervosität größer ist als sie sein sollte und sogar in Angst ausartet?

Wie überwinde ich die Redeangst?

Wahrscheinlich fürchten sich die meisten Menschen davor, für den Vortrag kritisiert oder sogar ausgelacht zu werden. Doch mit der Nervosität steigt die Wahrscheinlichkeit, negativ aufzufallen. Das ist ein Teufelskreis, den es zu durchbrechen gilt. Auch andere Faktoren, wie ein peinlicher Zwischenfall in der Vergangenheit oder zu hohe Ansprüche an sich selbst sorgen für Redeangst.

Wie überwindet man die Redeangst? Wichtig ist, dass man sich gut auf das Thema vorbereitet, über das man sprechen muss. Dadurch bekommt man Sicherheit und muss keine Angst vor eventuellen Fragen haben. Außerdem hilft eine sichere Körperhaltung und eine deutliche und laute Sprache dabei, seriös zu wirken.

Falls man nach mehrmaligem Üben immer noch viel zu nervös beim Halten von Vorträgen ist, sollte man mentales Training ausprobieren. Hier ein paar Übungen gegen Aufregung und Nervosität:

Tipps für mentales Training!

1. Stellen Sie sich einfach erst mal vor, wie sie genauso unbeschwert und frei vor Ihrem Publikum sprechen, wie Sie es sich wünschen. Stellen Sie sich dieses Szenario so genau und detailliert wie möglich vor, wenn Sie allerdings dabei auch noch zu viel Angst verspüren, sehen Sie sich erst mal vor ihrem geistigen Auge aus der Perspektive des Zuschauers zu, und wechseln dann in die Perspektive des Redners, wenn Sie sich dabei wohl fühlen.

2. Stellen Sie sich die beängstigende Situation vor, aber sorgen Sie dafür, dass sie nicht mehr beängstigend auf Sie wirkt. Das tun Sie, indem Sie sich Ihr Publikum mit riesigen Mickey Mouse-Ohren auf dem Kopf oder einer roten Clownsnase im Gesicht vorstellen. Oder stellen Sie sich vor, wie sich das Publikum nur in Zeitlupe bewegt oder untermalen Sie Ihren Vortrag mit einer witzigen Melodie. Stellen Sie sich etwas vor, was Sie selbst zum Lachen bringt. Dadurch sollte sich die Angst vor dem Reden langsam immer mehr verringern.

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