Studium, Praktikum, Klinikum: Eine Generation vor dem Burn-out!

By | 6. Oktober 2013

Das Nachrichtenmagazin SPIEGEL hat vor einigen Monaten der aktuellen Generation an jungen Menschen einen eigenen Begriff gegeben: die Generation Praktikum. Nach der Schule geht es für sie fast immer in das Studium, das sie ebenfalls über Jahre durchziehen und am Ende steht trotzdem nicht der direkte Einstieg in den Job. Durch Praktika bei Unternehmen in der gewählten Branche müssen sie Arbeitserfahrung sammeln und ihren Lebenslauf aufbessern. Diese Art der Arbeit endet nicht selten in psychischen Problemen.

Zahlen der Burn-out-Patienten bei jungen Leuten steigen!

Eine Fokussierung auf die eigene Karriere ist sicherlich klug. Auf dem Arbeitsmarkt muss man überzeugen und sich durchsetzen können. Nicht selten ist dieser Weg aber mit einem völligen Verlust des Privatlebens verbunden. Die Menschen leben nur noch für ihr Studium oder die spätere Arbeit und vergessen, ihren Körpern die Ruhe zu gönnen, die er braucht. In den ersten Jahren geht es um Klausuren, Facharbeiten und alles, was mit guten Noten im Studium zusammenhängt.

Kaum haben sie ihren Bachelor oder Master in der Tasche, wird dem Körper die ungewohnte Arbeit in Unternehmen zugemutet. Der Verdienst in den ersten Jahren ist natürlich schlecht – nicht selten bekommt man als junger Absolvent nur ein Praktikum und muss sich hier abarbeiten. Es dauert nicht lange und der Körper nimmt sich, was er braucht. Die Motivation sinkt, die Müdigkeit ist nicht mehr zu überwinden und die Reserven des Körpers fehlen. Ein Burn-out wartet auf die Übernahme. Dies gilt es zu verhindern.

Dem Körper eine Pause gönnen!

Es ist nur richtig, die eigene Karriere nicht aus den Augen zu verlieren. Sich aber zu verrenken und nicht mehr auf die Warnsignale zu achten ist fahrlässig. Auch Unternehmen fällt es auf, wenn ihre Mitarbeiter nicht mehr alles geben können. Zwischen den unterschiedlichen Schritten im Lebenslauf ist es also wichtig, sich auch einmal ein paar Wochen Ruhe zu gönnen.

Es muss kein Urlaub an der See sein – manchmal reicht es nur, sich zwei Wochen für sich zu nehmen, ein gutes Buch zu lesen und einfach die Reserven aufzufrischen. Am Ende ist wieder mehr Kraft für den Lebensweg vorhanden. So ist die Karriere ohne weitere Probleme gesichert.

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