Storytelling im Bewerbungsgespräch: Den Job bekommen die Geschichtenerzähler!

By | 5. Oktober 2013

Das richtige Konzept für das Bewerbungsgespräch ist ein wichtiger Punkt, wenn es um den späteren Erfolg geht. Wer ohne einen Gedanken in das Gespräch geht oder sich einfach nur treiben lassen möchte, wird nur in den seltensten Fällen zu überzeugen wissen. Das weiß wohl niemand besser als die klassischen Geschichtenerzähler. Sie wissen auf jede Frage im Gespräch mit einem konkreten Beispiel zu antworten – und dafür den Lohn zu erhalten.

Die richtige Beantwortung von Fragen im Gespräch

In vielen Fällen sind die Fragen in einem Vorstellungsgespräch gleich. Es geht entweder darum, dem Bewerber charakterlich auf den Zahn zu füllen oder einfach um ihn zu verunsichern. Die Inhalte der Antworten sind dabei nicht einmal das erste Kriterium für die spätere Auswahl von einem erfolgreichen Bewerber. Es geht auch um die Form der Antwort. Wer es zum Beispiel schafft, sich richtig zu präsentieren, wird noch mehr Eindruck machen. Dazu gehört auch, die unterschiedlichen Antworten möglichst weit zu dehnen und eine Geschichte daraus zu machen.

Die Frage sollte in ein Beispiel aus dem Alltag eingebunden werden? Wie würde man die eigene Kreativität bewerten? Nun, hier lässt sich eine perfekte Geschichte draus machen, wann und wie man mit der eigenen Kreativität ein bestimmtes Ziel erreicht hat. Am Ende steht vor allem das Ziel, die Menschen im Gespräch zu beeindrucken.

Storytelling ist wichtig – aber ohne Arroganz

Der schmale Grat zwischen Selbstbewusstsein und Arroganz war schon immer ein Problem in einem Vorstellungsgespräch. Natürlich muss man auch bei diesem Beispiel darauf achten, dass man in den Geschichten nicht zu sehr in den Mittelpunkt kommt. Wie konnte man zum Beispiel für eine Verbesserung im Team sorgen, dadurch, dass der gefragte Aspekt in dem Gespräch eingebracht wurde? Das Ziel ist nicht, die eigenen Fähigkeiten deutlich besser zu beschreiben, als sie in Wirklichkeit sind.

Sie sollen nur in eine Geschichte verpackt werden. Durch aktive Anwendung von praktischen Beispielen haben alle Beteiligten die Möglichkeit, sich ein Bild vom Bewerber zu machen. Wer diese Hinweise beachtet und sie bei einem Gespräch für eine Stelle anzuwenden weiß, wird deutlich mehr Eindruck hinterlassen, als jemand, der nur einsilbig antwortet.

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