Soundcheck: Wie die Stimme sympathischer macht!

By | 5. Oktober 2013

Die Stimme macht einen nicht unwesentlichen Teil unserer Außenwirkung auf unsere Mitmenschen aus. Sie kann uns sympathisch auf sie wirken lassen – oder auch nicht. Die Sympathie oder Abneigung zwischen zwei Menschen hängt natürlich noch von anderen Faktoren ab, die Stimme ist jedoch gerade im beruflichen Bereich ein häufig genutztes Werkzeug und kann durchaus einen ehemals negativen Eindruck ins Positive umkehren, wenn sie dazu eingesetzt wird. Doch wie genau macht uns unsere Stimme für andere sympathischer und wie kann man das üben?

Was haben sympathische Menschen gemeinsam?

Jeder von uns hat einen Typ Mensch, den er einfach nicht leiden kann. Bei manchen sind es Leute, die ein bestimmtes Parfüm tragen – sie brauchen das nur zu riechen, schon ist eine schlechte Ausgangsbasis gelegt. Bei anderen sind es bestimmte Gesten oder Ausdrucksweisen, sogar das Sprechtempo, die unsympathisch machen können. Das sind natürlich Faktoren, die wir nicht kennen und noch weniger beeinflussen können, aber das müssen wir auch gar nicht. Selbst ein solcher Eindruck kann durch eine sympathische Stimme ausgeglichen werden.

Wer allgemein einen guten Eindruck auf andere macht, spricht zunächst klar und betont, sodass man ihn oder sie leicht versteht. Zudem erkennt man an der Stimme Freundlichkeit und Offenheit. Dafür reicht es bereits, den Gesprächspartner anzulächeln, sogar beim Telefonat würde sich die Stimme dadurch ins Sympathische verändern. Aufwendiges Stimmtraining ist dafür gar nicht notwendig.

Sympathie für Profis

Echte Stimm-Profis kann man häufig hinterm Telefon oder im Verkauf finden, aber auch in vielen beratenden Berufen wie der Unternehmens- oder Finanzberatung. Dabei gibt es kleine, aber feine Unterschiede zwischen Frauen und Männern und darin, ob sie mit einem Mann oder einer Frau reden. Beispielsweise wirkt die Hebung einer weiblichen Stimme um ein oder zwei Stufen in der Kommunikation von Frau zu Mann ein kleines Wunder.

Der Mann nimmt die Dame dadurch als weiblich und feminin wahr, wird ihr gegenüber weniger aggressiv, freundlicher und zuvorkommender, als er sonst in der gleichen Situation zu einem Mann oder auch zu einer Frau mit weniger wirksamer Stimme wäre. Das hat seitens der Frau auch nichts damit zu tun, dass sie sich verstellt – viele Naturtalente tun das von alleine, Profis geht das in Fleisch und Blut über.

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