Networking-Trick: Kennen Sie die Zwei-Hosentaschen-Methode?

By | 4. Oktober 2013

Networking ist zwar ein Begriff, der im Internet-Zeitalter inflationär gebraucht wird, weil jeder überall mit jedem auf unzähligen Plattformen vernetzt ist. Doch Kontakte waren schon immer der Schmierstoff von Geschäften, daher ist das Knüpfen belastbarer Netzwerke nichts Neues und findet auch noch heute am besten durch persönliche Kontakte statt.

Denn mal ehrlich: Mit wie vielen Ihrer Xing- und Linkedin-Kontakte haben Sie wirklich schon Geschäfte gemacht? Und wie haltbar sind im Gegensatz dazu die Beziehungen, die Sie am (realen) Unternehmerstammtisch, auf Messen, Meetings und Business-Partys hergestellt haben? Hier wirkt für die Festigung der Kontakte nach wie vor das klassische Mittel der Visitenkarte, die jedoch gezielt eingesetzt werden muss. Zum Aussortieren der wirklich wertvollen Partner dient die Zwei-Hosentaschen-Methode, der ein Follow-up folgt.

Zwei-Hosentaschen-Methode? Was ist das denn?

Nun, Sie sind Gast auf einem wichtigen Meeting mit anschließender kleiner Party, hier werden die Visitenkarten ausgetauscht, das reale Networking im wirklichen Leben findet so statt. Sie unterhalten sich bestimmt mit fünf bis zehn interessanten Leuten, von denen Sie allerdings keinesfalls jeden in Ihr Networking einbeziehen möchten. Doch mit jedem Gesprächspartner tauschen Sie – schon der puren Höflichkeit halber – eine Visitenkarte aus. Diese stecken Sie mit einer eleganten Bewegung ein und stehen damit am nächsten Morgen vor einem gravierenden Problem: Wer war wer?

Sie wissen, dass Sie sich mit jemandem unterhalten haben, der zu Ihren aktuellen Plänen passt wie sonst niemand, denn er hat in seinem Lieferprogramm (oder seinem Bedarf) genau das, was Sie aktuell benötigen (oder selbst liefern). Außerdem „konnten“ Sie mit ihm, und das ist für das Geschäftsleben, sprich Networking, essenziell. Mit diesem und zwei, drei weiteren Menschen würden Sie gern den Kontakt vertiefen, doch nun müssen Sie die richtigen Visitenkarten zuordnen. Hierzu verhilft Ihnen auf der Business-Party selbst die Zwei-Hosentaschen-Methode: Die wichtigen Karten von den Leuten, mit denen Sie ein Follow-up planen, landen in der linken, die anderen in der rechten Hosentasche.

Was ist das Follow-up?

Dieser zweite Teil der Übung beim Networking ist so wichtig wie das erstmalige Herstellen der Kontakte: Sie rufen am nächsten oder übernächsten Tag diejenigen Leute an, die Sie wirklich dauerhaft auf Ihrer Kontaktliste behalten möchten, mit denen Sie sich geschäftliche Beziehungen vorstellen können. Dank Ihrer Zwei-Hosentaschen-Methode verzetteln Sie sich bei diesem Follow-up auch nicht.

Weitere beliebte Artikel zu ähnlichen Themen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.