Namen besser merken: Tipps für ein besseres Namensgedächtnis

By | 2. Oktober 2013

Wie lassen sich Namen besser einprägen? Viele Menschen kennen das Problem: in einer Runde werden viele Personen namentlich vorgestellt und bereits nach dem zweiten oder dritten Vor- oder Nachnamen ist man der Meinung, dass man sich auf gar keinen Fall die Namen der ganzen Gruppe merken kann.

Das kann auf einer Party oder während einer gemeinsamen Unternehmung recht unangenehm oder auch peinlich werden, da man ja nicht gerne erneut bei den jeweiligen Personen nach deren Namen nachfragen möchte. Doch gibt es eigentlich hilfreiche Tipps, um sich Namen besser einzuprägen? Zunächst einmal ist es sehr wichtig, während einer Vorstellungsrunde den Sprechern wirklich genau und aufmerksam zuzuhören. Da sich Namen ohne jegliche, kontextuelle Einbettung nur mühsam merken lassen, könnte man die anderen zu Beginn der Vorstellungsrunde eventuell um ergänzende, persönliche Informationen bitten, wie den ausgeübten Beruf, die Verbindung zum Gastgeber (wenn es sich um eine persönliche Einladung handelt) oder den Wohnort.

Auf diese Weise fällt die Zuordnung der jeweiligen Personen leichter. Dabei lassen sich interessante Details oder Übereinstimmungen mit der eigenen Biographie meistens besonders gut merken und erleichtern eine spätere, zwanglose Anknüpfung während eines Gesprächs. Zusätzlich kann man sich zu den Namen der jeweiligen Personen noch eine kleine Eselsbrücke bauen. Wenn sich beispielsweise eine in der Nähe stehende Frau mit dem Vornamen „Barbara“ vorstellt, kann man eine Alliteration zum ersten Buchstaben ihres Vornamens bilden, die auf eine persönliche Eigenschaft oder ein bestimmtes Merkmal dieser Frau verweist.

So ließe sich der Vorname Barbara inhaltlich gut mit Barbaras Kleidung (einer blauen Bluse) verknüpfen. Auf dem mentalen Notizzettel würde man zu dieser Frau dann vermerken: Barbara mit der blauen Bluse. Die mehrfache Verwendung des Anfangsbuchstabens „B“ und die Verknüpfung mit einem sichtbaren Merkmal erleichtert dabei den Erinnerungsprozess. Sollte Barbara in der Vorstellungsrunde eventuell persönliche Details genannt haben, wie etwa den Beruf (Buchhalterin) oder den Wohnort (Bonn), kann man selbstverständlich auch diese, nicht ganz so leicht veränderlichen Informationen verwenden. Dann könnte die eigene Eselsbrücke folgendermaßen lauten: Barbara aus Bonn, die Buchhalterin Barbara oder Barbara, die Buchhalterin aus Bonn. Auf diese Weise lassen sich sowohl der Name der bislang nicht näher bekannten Person merken, wie auch weitere Details, die bei einer späteren Begegnung bei Bedarf sofort zur Verfügung stehen.

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