Kritik will gelernt sein: Warum Tadel verpflichtet!

By | 6. Oktober 2013

Der berufliche Alltag ist brutal. Das würde wohl niemand in Frage stellen, der schon einmal in einem aufstrebenden Unternehmen aus dem Mittelstand gearbeitet hat. Besonders der Umgang mit Kunden und Lieferanten kann anstrengend sein. Fehler können dabei besonders durch Routine entstehen – oder durch falsche Herangehensweisen an die eigene Arbeit. Kritik kann es da von den unterschiedlichsten Seiten geben. Es ist wichtig, mit dieser richtig umzugehen.

Kritik erhalten – wie soll ich reagieren?

In Unternehmen ist es ganz normal, dass verschiedene Prozesse und Arbeiten von den Vorgesetzten kritisch hinterfragt werden. Der Ton ist dabei eine Frage des Geschmacks und der eigenen Person, er sollte bloß nie auf eine persönliche Ebene getragen werden. Aber wie kann ich als Mitarbeiter reagieren, wenn meine Art und Weise die Arbeit zu bewältigen kritisiert wurde? Wichtig ist es, nicht patzig oder gar mit einem Schmollen zu reagieren.

Es wurde oft gesagt, aber es ist wahr: Kritik kann der richtige Schlüssel zur Verbesserung sein. Manchmal erkennt man die eigenen Fehler einfach schwer. Ein kritisches Hinterfragen fällt daher denen einfacher, die uns nur beobachten und nicht selbst nach diesen Methoden arbeiten. Vielleicht ist ja an der Kritik was dran? Generell sollte nach einem kritischen Gespräch mit Verantwortlichen hinterfragt werden. Was kann besser gemacht? Wo liegen die Probleme? In gemeinsamen Gesprächen lässt sich herausfinden, inwiefern die Kritik berechtigt oder sinnvoll ist.

Kritik verteilen – ein gutes Vorbild sein!

Manchmal findet man sich auch selbst in der Situation, in der man Kritik an Untergebene oder andere Angestellte verteilen kann und muss. Auch hier ist der Ton natürlich eine wichtige Frage bei der anschließenden Reaktion. Noch wichtiger ist aber die eigene Arbeit bei einer solchen Kritik. Wer Mitarbeiter oder Untergebene kritisiert, muss mit einem guten Beispiel vorangehen.

Wenn der Konter möglich ist, dass man selbst ja die Arbeit nicht besser verrichtet, hat man eigentlich schon verloren. Der Tadel verpflichtet beide Seiten zu einer gewissen Form der Zusammenarbeit. Dabei müssen auch immer wieder Wege aufgezeigt werden, wie die beanstandeten Arbeitswege verbessert werden können. Ein einfacher Satz mit Kritik führt nur selten zu den gewünschten Ergebnissen. So sollte es kein Problem sein, mit den Mitarbeitern umzugehen.

Weitere beliebte Artikel zu ähnlichen Themen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.