Jobrisiko: 11 Fehler bei der verdeckten Jobsuche!

By | 6. Oktober 2013

Dass fest beschäftigte Mitarbeiter dennoch auf Jobsuche sind, gehört zu den Phänomenen des modernen Arbeitslebens, verwundert niemanden mehr und gilt als legitim. Zunächst einmal sind viele Karrierechancen nur per Jobwechsel wahrzunehmen, außerdem gibt es den idealen Arbeitgeber wohl nirgends. Es entsteht Stress, manchmal ist daher dem Mitarbeiter zu einem Jobwechsel zu raten, bevor man ihn feuert oder aufs Abstellgleis schiebt. Doch bei der Recherche nach neuen Jobs gehen die Arbeitnehmer ein hohes Jobrisiko ein: Denn wenn sein Arbeitgeber die zunächst verdeckte Jobsuche mitbekommt, darf die Beziehung endgültig als zerrüttet gelten.

Todsünden der verdeckten Jobsuche!

Das größte Jobrisiko ergibt sich durch mangelnde Diskretion bei der Vorbereitung eines Jobwechsels, was den meisten Menschen zwar einleuchtet, woran sie sich aber nicht konsequent genug halten. Folgende Todsünden, die als vermeidbar gelten, sollten Sie nicht begehen:

  • 1. Suche am Arbeitsplatz: Manche Mitarbeiter denken, es ginge nicht anders, wenn sie mit einem neuen Arbeitgeber zu Bürozeiten Kontakt aufnehmen wollen. Doch das Jobrisiko ist enorm, denn hierbei werden die meisten Menschen erwischt. Gehen Sie mit dem Handy vor die Tür, wenn das Gespräch unbedingt tagsüber stattfinden muss.
  • 2. Anonyme Gruppen im Netz: Social Networks wie Linkedin und Xing bieten anonyme Threats zur Diskussion an, die sich auch für die Jobsuche eignen. Doch der eigene Arbeitgeber liest vielleicht mit und identifiziert seinen Mitarbeiter – solche Gruppen sind daher zu meiden.
  • 3. Offensichtliche Präsentation im Netz: Das Gegenteil vom Auffliegen in anonymen Gruppen ist das offizielle Posten der eigenen Pläne – das Jobrisiko ist hierbei enorm, denn die Wechselabsichten beschädigen auch die Reputation des bisherigen Arbeitgebers.
  • 4. Falschen Kontakten vertrauen: Ein neuer „Kollege“ kann den Bewerber bei dessen Arbeitgeber melden, denn in manchen Branchen kennt man sich.
  • 5. Zu Punkt 4. gehört auch die Bewerbung bei Firmen, die mit dem gegenwärtigen Unternehmen ohnehin eng kooperieren.
  • 6. Nachlassen im alten Job: Das identifizieren viele Unternehmen als deutliches Anzeichen von Desinteresse und wahrscheinlicher Suche nach einem neuen Job.
  • 7. Diskretion nicht erbeten? – Natürlich müssen Bewerber die Unternehmen, bei denen sie sich bewerben, um Diskretion bitten!
  • 8. Diskretion selbst vernachlässigt: Wer seine intensive Jobsuche unter den eigenen Kollegen kommuniziert, geht das Jobrisiko freiwillig in einem Akt der Selbstsabotage ein.
  • 9. Business-Kontaktdaten angegeben: Manche Bewerber hinterlassen tatsächlich ihre beruflichen Kontaktdaten bei den Unternehmen, bei denen sie sich verdeckt bewerben – ein Fauxpas erster Güte.
  • 10. Vielfacher Urlaub: Wer immer wieder ein bis drei Tage frei braucht, lässt dadurch vermuten, dass er wahrscheinlich seinen Jobwechsel vorbereitet, der einfach Zeit kostet.
  • 11. Referenzen aus dem aktuellen Umfeld: Natürlich kennen der aktuelle Arbeitgeber und die gegenwärtigen Kollegen die eigenen Leistungen am besten – doch soll das neue Unternehmen hier wirklich nachfragen? Das Jobrisiko fällt dadurch garantiert enorm aus!

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