Januskopf: Warum Narzissten zwei Gesichter haben!

By | 5. Oktober 2013

Es ist keine Seltenheit, dass wir am Arbeitsplatz Menschen begegnen, die durch ihr Selbstbewusstsein eine magische Anziehung haben. Mit ihnen scheint alles leicht zu sein, sie nehmen jede Hürde und sind ein Vorbild für Kollegen. Was in den ersten Wochen noch ein Anreiz war, scheint im Laufe der Zeit aber eher ein Problem zu sein. Anscheinend ist man hier auf einen Narzissten gestoßen.

Die Probleme mit einem Narzissten am Arbeitsplatz

Der nette Kollege vom Tisch gegenüber war schon seit dem ersten Arbeitstag ein Anziehungspunkt. Seine Ausstrahlung hat selbst die schwersten Aufgaben einfach aussehen lassen und irgendwie hat er immer für die nötige Motivation gesorgt. Erste Risse bekam das Bild, als man aufgrund von verschiedenen Lagen Kritik an seiner Arbeitsweise üben musste. Er wurde abweisend oder sogar unsachlich und hat die Kritik nicht im geringsten angenommen.

An diesem Punkt scheint man auf einen klassischen Narzissten gestoßen zu sein. Diese Art von Menschen hat ein hohes Bedürfnis nach Anerkennung, akzeptiert aber nur selten andere Ansichtsweisen oder gar Kritik am eigenen Selbstbild. Wer damit konfrontiert wird, kann sicher sein, dass in den rosigen Zeiten ein toller Kollege zur Seite steht. Richten sich Kritik und Fehler aber an seine Adresse, kann so eine Person schon der blanke Horror werden.

Wie mit den zwei Gesichtern umgehen?

Natürlich unterscheiden sich auch die Narzissten grundlegend voneinander. Manche schaffen es, ihre negative Seite besser zu verdecken und sich weitestgehend in die Gruppe einzubeziehen. Andere verschließen sich und werden zu Einzelkämpfern. Für eine erfolgreiche und kollegiale Arbeit gilt es also, den richtigen Typ zu erkennen. Wer es mit einem Narzissten im eigenen Team zu tun hat, sollte nicht versuchen, den Kampf aufzunehmen.

Die meisten Menschen dieser Art würden alles tun, um die erwünschte Anerkennung für ihre Arbeit zu erhalten – sie kämpfen mit allen Tricks. Versuchen Sie dabei so wenig Kritik wie möglich, aber so viel wie nötig zu üben. Er muss integriert werden und im Zweifel auch zum Mittelpunkt des Teams werden. Für diese einfachen Kniffe erhält man am Ende ein Mitglied, das schon durch die einfachste Anwesenheit eine ganze Gruppe durch seine Art und Kreativität beflügeln kann.

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