Die 70-20-10-Formel: Erfolgreicher netzwerken!

By | 4. Oktober 2013

Wer im Internet erfolgreich netzwerken will, sollte beim Knüpfen seiner Kontakte systematisch vorgehen und nicht ausschließlich auf wahlloses Maximieren setzen. Die sogenannte 70-20-10-Formel hat sich als Instrument für erfolgreiches Netzwerken bewährt, die Methode wird von Profis und Amateuren gleichermaßen gerne verwendet.

So bauen Sie nützliche Kontakte auf

Es reicht eben nicht aus, auf den sozialen Netzwerken impulsiv Kontaktanfragen zu stellen, sondern es geht vielmehr darum, echte Beziehungen aufzubauen, sowohl virtuell als auch persönlich. Jeder erfolgreiche Netzwerker weiß, dass ein Netzwerk aufgebaut werden sollte, bevor es tatsächlich gebraucht wird. Wer bloß Menschen im Internet kontaktiert, weil er etwas von Ihnen möchte, scheitert beim Netzwerkaufbau. Auch unter psychologischen Aspekten ist der beste Einstieg in jegliche Beziehung, keinerlei Gegenleistung zu erwarten. Gerade im Internet beim Knüpfen von beruflichen Beziehungen ist dieser Hinweis wichtig.

Genau diese Vorgehensweise macht sich auch die 70-20-10-Formel zunutze. Der erfolgreiche Social Media Berater Mike Sansone gilt als Gründer und Initiator dieser Formel, um in Zukunft erfolgreicher netzwerken zu können. Dabei legte Sansone von Anfang an Wert darauf, dass seine Formel nicht als bleiernes Gesetz zu verstehen ist, bei dem man sich exakt an die Zahlen zu halten hat. Vielmehr soll die 70-20-10-Formel dabei helfen, das eigene Netzwerk-Engagement besser zu gewichten. Es sollte stets von den eigenen Zielen abhängen, wen man in seinen privaten Zirkel aufnimmt und nicht etwa von der Statistik. Außerdem ist jedes Netzwerk immer nur so wertvoll wie seine Mitglieder.

Vertrauen aufbauen durch intensives Engagement

70 Prozent seiner Zeit und seines Engagements sollte ein Netzwerker investieren, um durch Vertrauen ein gutes und belastbares Beziehungsgeflecht aufzubauen. Kontakte vermitteln, Nutzen stiften und vielleicht ein paar Anrufe tätigen gehört dazu. Wenn Menschen dank der Hilfe eines Netzwerkers ein Stück weitergekommen sind, wurde bereits ein Stück Vertrauen aufgebaut. 20 Prozent seines Engagements sollte ein Netzwerker in dieser Phase investieren, um andere besser kennenlernen zu können. Das kann berufliche wie private Dinge umfassen, jetzt kann ein Netzwerker ohne dabei zu prahlen zeigen, wer er ist.

Nach dem persönlichen Kennenlernen und dem Vertrauensaufbau sind nun echte Beziehungen entstanden. Jetzt kann der Netzwerker erwarten, dass auch andere Zeit und Energie aufwenden, um ihm weiterzuhelfen. Diese neue Ressource, bei der auch über eigene Bedürfnisse gesprochen und konkreter Rat erbeten werden kann, sollte aber eben nur zu etwa 10 Prozent in Anspruch genommen werden.

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