Auf gut Glück: Was Menschen glücklich macht!

By | 4. Oktober 2013

Mit dem Glück ist es so eine Sache. Es ist vergänglich und nicht käuflich. Sicher, die Werbung möchte häufig glauben machen, dass der Erwerb dieses oder jenes Produktes das Glück eines Menschen ausmachen kann. Fragt man jedoch nach, worin für einzelne Menschen ihr persönliches Glück besteht, so lassen die Antworten vermuten, dass die Komponenten, die Glück ausmachen, nicht-materieller Natur sind.

Warum wir nach Glücksempfinden streben!

So zählen viele Dinge wie Gesundheit und Harmonie zu den Faktoren, welche die Basis für Glück ausmachen. Das Streben nach Glück erschien den Vätern der US-Amerikanischen Verfassung als so wertvoll, dass sie es als ein verbrieftes Recht ansahen. Es scheint so, dass die Abwesenheit von Glück oftmals eher wahrgenommen wird, als seine Anwesenheit. Darin ähnelt das Glücksempfinden in erstaunlichem Maße dem des Empfindens von Gesundheit. Wer sich unglücklich fühlt, möchte wieder glücklich sein, wer krank ist, strebt nach Gesundheit.

Sicher ist, dass der Mangel an Glück die Lebensqualität spürbar beeinträchtigt. Mitunter bringt dieser Mangel Gefühle und Eigenschaften hervor, welche die Lebensqualität noch mehr vermindern. Hierzu zählen Unzufriedenheit und Missgunst. Glück liegt nicht im Überfluss. Der sorgt schnell für Überdruss und damit paradoxerweise schon wieder für ein Gefühl des Mangels. Das Bewusstsein, genug von den Dingen zu haben die es zum Leben braucht, reicht bereits aus, um Glück zu empfinden. Ein Zuviel davon zieht aber häufig die Angst vor Verlust nach sich. Die Abwesenheit solcher Verlustängste ist es, die ein unbeschwertes Glück ausmachen.

Man will glücklicher sein als die anderen!

Es fällt auf, dass Glück eher eine Angelegenheit des Gefühls ist, als eine des Verstandes. Rational gesehen mag es keinen nachvollziehbaren Grund geben, nicht glücklich zu sein, aber das hilft alles nichts, wenn das entsprechende Gefühl dazu nicht vorhanden ist. Glück ist eine Angelegenheit der eigenen Befindlichkeit. Es kann nur im Inneren von einem selbst gefunden werden. Wer es im Äußeren sucht, wird scheitern. Das gilt besonders für den Fall, wenn das eigene Glück mit dem der Mitmenschen verglichen wird. Charles-Louis de Montesquieu fand dafür die folgenden Worte: „Man will nicht nur glücklich sein, sondern glücklicher als die anderen. Und das ist deshalb so schwer, weil wir die anderen für glücklicher halten, als sie sind.“

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