Anrufbeantworter: Tipps für die Bewerbung per Telefoninterview!

By | 6. Oktober 2013

Ein Telefoninterview dient vielen Unternehmen dazu, unter den Bewerbern auf einen Job eine zweite Auswahl zu treffen. Die erste Auswahl fand schon aufgrund der schriftlichen Bewerbungsunterlagen statt. Die Interessenten an der offenen Stelle können sich daher glücklich schätzen, wenn sie nun in die Rolle des „Anrufbeantworters“ geschlüpft sind, denn offensichtlich hat ihre Bewerbung per Post oder E-Mail einen starken Eindruck hinterlassen. Doch auf welche Informationen kommt es bei dem Telefoninterview an?

Telefoninterview nicht unterschätzen

Viele Bewerber unterschätzen den Anruf ihres potenziellen Personalchefs, doch dieser nimmt nun einen essenziellen Auswahlprozess vor. Er hat offene Fragen zu klären und wird diejenigen Kandidaten, die dabei einen guten Eindruck hinterlassen, zu einem Vorstellungsgespräch einladen. Die offenen Fragen betreffen beispielsweise Lücken im Lebenslauf, die mehr oder weniger plausibel sein können. Manche Arbeitnehmer haben sich einfach mal eine Auszeit genommen, andere waren in der Elternzeit oder haben sich weitergebildet.

All das möchten Personalchefs in Erfahrung bringen, vor allem dann, wenn das Potenzial des Kandidaten per se interessant erscheint. Zudem benötigen Unternehmen bestimmte Informationen, welche diese allzu oft in ihren Bewerbungsunterlagen trotz vorheriger Aufforderung nicht preisgeben mögen: Das Wunschgehalt steht auf dieser Liste ganz weit oben. Auf diesen Poker lassen sich viele Bewerber nur ungern ein, doch auf irgendeine Weise müssen Unternehmen ihre Vorauswahl treffen.

Vorteile für Bewerber durch das Telefoninterview

Personalberater empfehlen, den Anruf als Chance auf beiden Seiten zu begreifen, denn er spart jede Menge Zeit. Sowohl Unternehmen als auch Bewerber können den ausgetauschten Informationen bisweilen entnehmen, dass sie in Wahrheit nicht zueinanderpassen. Manch eine Firma meint es beispielsweise ernst, wenn sie in der Stellenausschreibung „verhandlungssicheres Englisch“ verlangt. Einige Kandidaten schätzen ihre Fähigkeiten in dieser Hinsicht allzu großzügig ein, bis der Personalchef im Telefoninterview auf Englisch umschwenkt, einige branchenspezifische Fachbegriffe einfließen lässt und man sich daraufhin schlicht und ergreifend nicht mehr versteht.

Dies wäre nur ein Beispiel von vielen Detailfragen, die beide Seiten durch das Telefonat abklären können. Auch Informationen zur erforderlichen Reisetätigkeit im neuen Job, Familienplanungen mit entsprechenden Einschränkungen und nicht zuletzt zu Karriereaussichten werden ausgetauscht. Lädt das Unternehmen den Kandidaten am Ende zu einem Vorstellungsgespräch ein, so war es offensichtlich mit den erhaltenen Informationen aus dem Telefoninterview sehr zufrieden.

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