Absage nach Vorstellungsgespräch: Was Bewerber tun können!

By | 5. Oktober 2013

Als die Einladung zum Vorstellungsgespräch kam, war die Freude groß. Ob es nun gut oder schlecht lief – die Absage ist für jeden ein kleiner Stich mitten ins Herz. Was können Bewerber in dieser Situation tun? Haben sie eine Chance, das Jobangebot der attraktiven Stellenanzeige doch noch für sich zu gewinnen, oder wäre es besser, eine neue Bewerbung woanders einzureichen?

Der Grund der Absage

Gegenüber dem Bewerber muss das Unternehmen eine Absage nur sehr vage begründen. Meistens passt der Bewerber nach dem Vorstellungsgespräch nicht zum Unternehmen oder zur Stellenanzeige, ist unter- oder überqualifiziert. Sehr selten liegt der „Glücksfall“ vor, dass tatsächliche Diskriminierung vorliegt. Gleichberechtigung muss beim Vorstellungsgespräch geboten sein. Es ist nicht zulässig, eine Bewerbung alleine aufgrund von Geschlecht, Alter, sexueller Ausrichtung, Religion, Hautfarbe oder anderen kleinen Unterscheidungsmerkmalen von der Norm abzulehnen.

Natürlich liegt eine Absage nur sehr selten erkennbar an mangelnder Gleichberechtigung, doch wenn ein solcher Fall vorliegt, sollte man sich am besten einen guten Anwalt für Arbeitsrecht suchen oder sich an den zuständigen Sachbearbeiter bei der Bundesagentur für Arbeit wenden. Denn dafür kann man nichts und kann sich für das Vorstellungsgespräch entschädigen lassen.

Bessere Bewerbung beim nächsten Mal

Meistens kann man schon in etwa abschätzen, warum man zu einem Vorstellungsgespräch überhaupt eingeladen wurde. Wirkt der Personaler desinteressiert und stellt kaum relevante Fragen, dann liegt nahe, dass eine bestimmte Anzahl an Bewerbern erscheinen musste und man leider von Beginn an wenig Chancen hatte.

Wenn aber Fragen im Vorstellungsgespräch fielen, auf die man vorbereitet hätte sein müssen oder auf die die Antwort schwer fiel, dann lautet die Hausaufgabe für Bewerber: vorbereiten! Die nächste Stellenanzeige für einen attraktiven neuen Job sollte man sich sehr aufmerksam durchlesen und sich auch die eigene Bewerbung erneut durch den Kopf gehen lassen.

Welche Fragen kann ein Personaler stellen und wie lautet eine richtige Antwort darauf? Wie kann man die weniger optimalen Teile des Lebenslaufs so darstellen, dass sie den Bewerber dennoch nicht in ein schlechtes Licht rücken? Eine Absage nach dem Vorstellungsgespräch tut weh, ist aber immer auch eine Möglichkeit, es bei der nächsten Chance noch besser zu machen – und den Traumjob doch noch zu bekommen.

Weitere beliebte Artikel zu ähnlichen Themen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.