ABC für Geschäftsessen: Der Knigge für die Speise-Art!

By | 5. Oktober 2013

Eine Einladung zum Geschäftsessen birgt mögliche neue Chancen einer Zusammenarbeit, eines beruflichen Aufstiegs… aber das ist oft gar nicht der Grund, warum sich so viele Eingeladene nur noch denken: „Hilfe!“ Es geht vielmehr um die Knigge. Darf ich etwas Teures bestellen, wenn ich eingeladen werde? Darf ich überhaupt schon etwas bestellen, bevor der andere da ist – und bevor geklärt ist, wer zahlt? Wie viel Trinkgeld ist angemessen und was ziehe ich überhaupt an?

Von Einladungen und Bestellungen

Es gibt keine feste Regel dafür, wer bezahlt. Wenn einer von beiden die Rechnung übernimmt, dann sollte das von Beginn an als Einladung an den anderen ausgesprochen werden. Anderenfalls muss man davon ausgehen, dass jeder selber zahlt – wenn sich dann doch einer spontan entschließt, daraus eine Einladung zu machen, darf man sich darüber freuen. Ist man selbst der Erste im Restaurant, sollte man sich höchstens ein kleines Getränk bestellen, aber noch nicht die Getränke zum Essen.

Ein Glas Wasser oder ein einzelnes Glas Wein, wenn es schon Abend ist, sind in Ordnung. Kommen bereits die ersten Amuse Gueules aus der Küche, muss man diese natürlich auch nicht stehen lassen. Mit der Essensbestellung aber wartet man, bis alle da sind, da auch alle gemeinsam essen wollen. Bestellen sich die anderen nur Kleinigkeiten, sollte man sich daran halten – es sei denn, man wird dazu ermutigt, ruhig ein Hauptgericht zu bestellen. Wesentlich teurer als der Hauptgang desjenigen, der einlädt, sollte das Gericht aber nicht ausfallen, denn das wäre unhöflich.

Die Sache mit dem Alkohol

Hochprozentiges hat auf dem Geschäftsessen grundsätzlich nichts zu suchen. Jeder kennt beim Alkohol sein Limit und sollte sich daran halten, auch wenn die anderen sich bereits das dritte Glas Wein gönnen und man gern mitmachen würde. Wer nach zwei Gläsern schon rote Wangen bekommt, belässt es auch bei diesen.

Die einzige Ausnahme beim Hochprozentigen sind Restaurants wie der Grieche, bei denen man den Ouzo als Gruß aus der Küche bekommt. Auch darf man das 2 cl-Gläschen heben, wenn man ohnehin gleich gehen möchte und auch die anderen Teilnehmer des Geschäftsessens beschlossen haben, dass ein abschließender Schnaps zum Anstoßen in Ordnung ist.

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