Internetseiten / IPs sperren mit Fritzbox! Schützen Sie Ihre Kinder

By | 13. April 2013

Das Internet bietet Kindern nicht nur Informationen, sowie Spiel und Spaß – auch pornographische und gewaltverherrlichende Seiten sind leider problemlos mit wenigen Klicks zu erreichen.

Viele Eltern greifen aus diesem Grund auf lokale Möglichkeiten zurück, ihre Kinder vor den Gefahren des World Wide Webs zu schützen. Dies können zusätzliche Programme sein, die bestimmte Seiten oder Anwendungen blockieren, oder aber Einstellungen im Browser, sodass Webseiten nicht mehr aufgerufen werden können. Eine deutlich effektivere und sichere Methode stellt jedoch das Sperren über den eigenen Router dar.

Ein großer Vorteile, seine IP durch die Fritzbox sperren zu lassen, ist, dass es dem Kind unmöglich ist, diese Vorkehrung zu umgehen. Der Grund ist, dass der Filter selbst im Router hinterlegt ist und nicht leicht zu ändern ist. Anders sieht dies beispielsweise bei Sperrungen durch den Browser oder aber durch das Installieren von zusätzlicher Software aus.

AVM Fritzbox WLAN 3270

AVM Fritzbox WLAN 3270

Verfügt das Kind über die nötigen Kenntnisse, kann es ohne Probleme die Einstellungen im Browser verändern oder aber die sperrenden Programme einfach deinstallieren. Bei einer Sperrung über den Router befinden sich die Filter jedoch innerhalb der Fritzbox und können nur mit einem Passwort geändert werden. Eltern sollten jederzeit sicherstellen, dass das Kind keinen Zugriff auf dieses Codewort hat.

Um eine Verbindung mit der Fritzbox herstellen zu können, muss lediglich in die Adressleiste des Browsers fritz.box eingegeben und im den nun erscheinen Fenster die Änderungen vorgenommen werden. Damit alle Sperrungen auch bei jeder neuen Internetverbindung greifen können, ist es wichtig, dass sich der Rechner stets mit einer fest vergebenen IP verbindet.

Um den Internetkonsum der eigenen Kinder einzuschränken, kann zusätzlich eine Zeitbeschränkung aktiviert werden. Hierbei ist ein bestimmtes Limit, beispielsweise eine Stunde, anzugeben. Überschreitet das Kind diese Vorgabe, so sperrt sich automatisch der Internetzugang und der Aufbau einer Seite ist nicht mehr möglich. Erst am nächsten Tag kann das Internet wieder ohne Einschränkungen genutzt werden.

Wer sicher gehen möchte, dass keine Musik, Filme oder Daten über illegale Tauschbörsen heruntergeladen werden, sollte solch gefährlichen Anwendungen ebenfalls über die Fritzbox sperren lassen. Hierfür muss das Nutzen von Netzwerkanwendungen untersagt werden.

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