Die besten Grafikkarten 2013 für den PC

By | 11. März 2013

Grafikkarten für den Desktopeinsatz gibt es wie Sand am Meer, doch welche ist die Beste davon? Diese Frage kann nicht so einfach beantwortet werden, denn für unterschiedliche Anwendungen sind unterschiedliche Grafikkarten „die Besten“.
Im Desktopbereich kann grob zwischen drei Anwendungsarten unterschieden werden. Gamer, Multimedia und Office.

Das Limit für Gamer ist meist der eigene Geldbeutel, bzw. der Wille das entsprechend Geld auszugeben. Hier ist stets auf Neuerscheinungen zu achten, zur Zeit sind die schnellsten Grafikarten die AMD Radeon HD 7970 bzw. Nvidia Geforce GTX 690. Für High-End-Systeme kommen auch mehrere Grafikkarten zum Einsatz.

Der Bereich Multimedia, auch Midrange bezeichnet, ist sehr umfangreich und reicht vom Gelegenheitsgamer über Onlinespieler bis hin zum reinen Internetsurfen mit Officeanwendungen. Entsprechend vielseitig sind hier auch die Möglichkeiten. Während für High-End der Stromverbrauch nahezu irrelevant ist, wird hier immer mehr darauf geachtet.
Wer hin und wieder mal ein aktuelles Spiel spielen möchte und dabei auf ein wenig Grafikpracht verzichten kann, ist mit einer Nvidia Geforce 560 oder AMD Radeon HD 7770 gut bedient. Ältere Spiele sowie Bildbearbeitung und einfache Videobearbeitung stellen hier keine Probleme dar. Hier ist noch zu erwähnen, dass teilweise nicht der schnelle GDDR5-Speicher eingesetzt wird, sondern der langsamere SD-DDR3-Speicher. Vor allem bei Anwendungen, welche verstärkt Grafikkartenspeicher benötigen, wird hier der Grafikchip ausgebremst.
Liegt der Anspruch auf die Grafik niedriger, ist es häufig günstig auf ältere Grafikkartengenerationen zurück zu greifen. Allerdings ist zur Zeit ein eindeutiger Trend richtig Energiesparen zu beobachten, entsprechend können 10,- € Ersparnis beim Einkaufspreis der Karte zum Teil recht bald über die Stromrechnung nachbezahlt werden. Mehr als eine Generation zurück sollte also nicht geschaut werden, da hier noch zusätzlich die unterstützen Darstellungseffekte weniger werden. Als Vertreter der zwei größten Grafikkartenhersteller sind der AMD HD 6670 bzw. Nvidia Geforce GTS 450 zu nennen.

Für Office-PCs gelten andere Regeln. Officeprogramme benötigen kaum Grafikleistung, auch die Recherche im Internet kann durch nahezu jede einigermaßen aktuelle Grafikkarte erledigt werden. In diesem Bereich kommt es hauptsächlich auf den Einkaufspreis, Stromverbrauch und die Lautstärke an. Häufig ist hier selbst eine auf dem Mainboard oder CPU integrierte Grafikeinheit vollkommen ausreichend.

Weitere beliebte Artikel zu ähnlichen Themen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.