Die besten Desktop-Prozessoren des Jahres 2013

By | 24. März 2013

Der Absatz der Desktop-Prozessoren ging in den letzten Jahren stetig zurück. Dies ist nicht nur der immer größer werdenden Anzahl von mobilen Geräten geschuldet, sondern auch der aktuellen Technik des Cloud-Computing.

Trotzdem hat der Heimcomputer nach wie vor seine Berechtigung. Vorallem wenn es um hohe Rechenleistung fern ab des Internets geht. Die besten Desktop-Prozessoren sind nicht nur aufgrund der reinen Leistungsdaten zu bewerten, sondern weitere Parameter wie Preis und Verlustleistung spielen in der Bewertung eine Rolle.

Geht man vom reinen Leistungsindex des Prozessors aus, so ist derzeit kein Vorbeikommen am Marktführer Intel. Dieser bildet mit dem aktuellen i7-3970X die Spitze des derzeit Möglichen. Dicht gefolgt von weiteren Ablegern des Konzerns wie dem i7-3960X oder mit Abstand dem i7-3770K und dem i7-3820. Vergleicht man den leistungsfähigsten Prozessor mit dem an dritter Stelle liegenden i7-3770K, so fällt der Leistungsindex von 100% auf 78,6%. Leistung hat seinen Preis, und deshalb liegen zwischen den beiden Prozessoren eine Differenz von derzeit 630 Euro.

Wo die beiden Spitzenreiter auf den Prozessorkern „Sandy Bridge E“ auf Sockel 2011 setzen, verwendet der Drittplatzierte i7-3770K auf die seit 2012 eingeführte „Ivy Bridge“ auf Sockel 1155. Zudem setzen die Spitzenreiter auf sechs Kerne mit 12 CPU-Threads, der andere auf vier Kerne und acht Threads.

Es gibt jedoch noch einen weiteren Unterschied zwischen diesen Modellen. Der i7-3770K setzt zudem auf einen IPG, einem integrierten Grafikprozessor HD-400.
Betrachtet man neben der reinen Rechenleistung, die i7-3970X und i7-3960X eindeutig für sich entscheiden, auch die wirtschaftlichen Aspekte, so kann der i7-3770K eindeutig punkten. Seine Verlustleistung beträgt nur 77 Watt zu 150 respektive 130 Watt der Bestplazierten. Die niedrigen 77 Watt können zudem von keiner Desktop-CPU der Top 10 Prozessoren unterboten werden.

Sucht man Abseits der stärksten Desktop-Prozessoren den Hersteller AMD, so wird man erst an fünfter Stelle fündig. Hier liegt der AMD FX-8350, der mit einem Leistungsindex von immerhin 75,6% punkten kann. Sein bestes Argument ist der Preis. Im Schnitt muss der geneigte Käufer für die 8 CPU-Kerne auf Sockel AM3+ nur 180 Euro bezahlen.

Er ist somit eindeutig als Kauftipp zu bewerten. Betrachtet man nun die besten zehn Desktop-Prozessoren, so tauchen in dieser Liste neben dem FX-8350 nur noch ein weiterer AMD-Prozessor auf. Der AMD-FX8320 baut auf die gleiche Architektur, verwendet jedoch einen niedrigeren CPU-Takt von 4,0 GHz zu 4,2 GHz des FX-8350.

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