Aktuelle Hardware-Anforderungen für einen Gaming PC

By | 19. August 2015

Wer aktuelle Computer-Spiele flüssig in hoher Auflösung genießen möchte, benötigt leistungsfähige Komponenten. Vor allem Grafikkarte und der Prozessor müssen hierbei performancestark sein. Weitere wichtige Bestandteile sind der Arbeitsspeicher und die Festplatte.

Um einen Gaming PC zusammenzustellen, können die Komponenten entweder selbst ausgewählt und zusammengebaut werden oder man greift auf einen PC Konfigurator zurück. Hierbei wählt der Kunde die Komponenten für den PC aus und der Händler baut sie anschließend zusammen.

Die Grafikkarte

gaming-pcDie Grafikkarte ist wohl die wichtigste Komponente bei einem Gaming PC. Um aktuelle Spiele in maximaler Qualität, vierfachem Antialiasing und Full-HD Auflösung spielen zu können, wird eine Grafikkarte zwischen 200 und 350 Euro benötigt. Der Chiphersteller der Grafikkarte spielt hingegen keine große Rolle, den Grafikkarten von AMD und nVidia sind ungefähr gleich schnell bei gleichem Preis. Bei einem Preis von 200 Euro sind aktuelle AMD Grafikkarten jedoch etwas schneller. Bei einer aktuellen Grafikkarte kommt es jedoch nicht nur auf die Leistung, sondern auch auf die Lautstärke an. Daher sollten heutzutage Karten mit zwei oder drei Lüftern und einem guten Kühlsystem gekauft werden. Informationen hierzu liefern zahlreiche Hardwareseiten, die verschiedene Grafikkarten testen. Wer jedoch auf Ultra-HD Spielen möchte, muss für eine Grafikkarte mindestens 500 Euro ausgeben.

Der Prozessor

Der Prozessor spielt bei einem High-End Gaming PC ebenfalls eine große Rolle. Dieser übernimmt Berechnungen für Physik und Aktionen der Spielecharaktere in Computerspielen. Um aktuelle Computerspiele flüssig spielen zu können, ist ein Vierkern Prozessor von Intel empfehlenswert. Aktuelle Core I5 beschleunigen heutige Computerspiele problemlos. Bei AMD hingegen ist ein Vierkern beziehungsweise Sechs oder Achtkern Prozessor empfehlenswert, denn AMD Prozessoren sind zwar in der Regel günstiger, aber nicht ganz so schnell wie Intel Prozessoren. Eine weitere günstige Möglichkeit stellen die am höchsten getakteten Core I3s dar. Diese bieten trotz des günstigen Preises ausreichend Leistung für die meisten Spiele und verbrauchen gleichzeitig sehr wenig Energie. Core I3 und Core I5 Prozessoren werden häufig auch bei vielen Fertigcomputern verwendet. Wer schon einen Computer mit einem derartigen Prozessor besitzt, benötigt daher möglicherweise nur eine aktuelle Grafikkarte.

Der Arbeitsspeicher

Die heutige Standardgröße für Arbeitsspeicher sind 8 GB. Diese reichen aus, um die meisten Spiele vernünftig und ohne Aussetzer spielen zu können. Für High-End PCs empfehlen sich jedoch 16 GB.

Neben der Speichergröße ist auch die Geschwindigkeit des Speichers wichtig um schnelle Ladezeiten zu gewährleisten. Arbeitsspeicher ab 1600 MHz können als schnell bezeichnet werden. Sehr schnelle Arbeitsspeicher arbeiten jedoch mit einer Geschwindigkeit von 2000 bis 3200 MHz. Noch schneller geht es mit den neuesten DDR4 Arbeitsspeichern. Diese werden bei aktuellen Spieletiteln zwar noch nicht benötigt, sind aber in jedem Falle zukunftssicher.

Die Festplatte

Neben dem Arbeitsspeicher ist auch die Festplatte für die Ladezeiten verantworten. Aktuelle sollte man seinen PC mit einer SSD mit 256 GB oder mehr ausstatten. Auf dieser SSD werden Computerspiele und das Betriebssystem installiert. Eine SSD ist etwa 5 bis 10 mal schneller als die schnellste Festplatte. Die Ladezeiten und Installationszeiten von Spielen und Programmen sind dementsprechend kürzer. Darüber hinaus wirkt sich eine SSD auch positiv bei der alltäglichen Arbeit aus. Für Videos, Musikdateien und Dokumente kann weiterhin eine mechanische Festplatte verwendet werden.

Weitere Komponenten

Weitere wichtige Komponenten bei einem Gaming PC sind Netzteil und Kühlung. Das Netzteil sollte eine Leistung von 500 bis 600 Watt bieten, um den Prozessor und die Grafikkarte ausreichend mit Strom zu versorgen. Als Kühlung sollten zwei oder drei Gehäuselüfter gekauft werden, die einen Luftstrom erzeugen, welcher die Temperaturen des Gehäuses senkt. Ein großer CPU Kühler ist ebenfalls notwendig, um den Prozessor leise kühlen zu können. Damit der Computer trotzdem angenehm leise bleibt, sollten die Gehäuselüfter dabei nicht schneller als 1000- 1200 Umdrehungen sein.

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